Karl Benyovszky
Karl Benyovszky wurde am 4. Juli 1886 im Zentrum
von Preßburg, Ecke heutiger Hviezdoslav-Platz und Brückengasse
geboren. Benyovszky, Sohn eines Polizeibeamten, verbrachte seine
Jugend in einem Haus mit Ausblick auf das Städtische Theater und
das Kirchlein des Klosters Notre Dame. Er besuchte in Preßburg
ungarische Schulen, betrachtete aber Deutsch immer als seine Muttersprache.
Nach dem 1. Weltkrieg wurde er in Budapest wegen seiner antimonarchistischen
Einstellung verurteilt. 1924 kehrte er nach Bratislava zurück
und lebte hier bis 1945. Er war in der Redaktion der "Preßburger
Zeitung", später des "Grenzboten" tätig. In seinen Arbeiten befaßte
er sich intensiv mit der Geschichte der Stadt, des städtischen
Theaters und verfaßte ein umfangreiches Werk über das Leben von J.N.Hummel.
Nach der Vertreibung der Deutschen aus der Tschecho- Slowakei
lebte Benyovszky in Österreich, wo er am 6. Januar 1962 starb.
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Auf Initiative von Frau Selma Steiner, einer früheren preßburger Verlegerin und damaliger Herausgeberin, wurden die oben aufgeführten Titel vom PT-Verlag Dr. Albert
Marenèin seit 2000 neu herausgegeben. In Deutschland sind die hier aufgelisteten Titel nur bei uns zu beziehen. Die hier unterhalb beschriebenen Werke sind innerhalb von 3-5 Tagen lieferbar.
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Spaziergang durch Alt-Pressburg
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Karl Benyovszkys
Spaziergang durch Alt-Preßburg beginnt bei den heutzutage niedergerissenen
Stadtmauern, an den Basteien und Toren der Stadt vorbei. Er bietet
dem Leser viele interessante Informationen und Geschichten über Menschen,
Straßen, Häuser und Paläste. Der Spaziergang führt weiter entlang
der ehemaligen städtischen Mauern zur Promenade und endet in den
malerischen Vorstädten Preßburgs – Schöndorf (ung. Széplak),
Zuckermantel und weiter entlang der Donau.
30 Zeichnungen des schwäbischen Graphikers und Malers Karl Hugo Frech, illustrieren dieses schöne und interessante Buch. Er wurde 1883 in Gaisburg / Württemberg geboren. Durch
ihn wurden vor allem die Ansichten Preßburgs bekannt, die fast schon dokumentarischen
Wert haben, da sich kaum ein anderer so mit dieser Materie beschäftigte.
Er starb 1945 bei Steyr in Österreich.
Preßburg - das heutige Bratislava - ist seit 1919 wieder Hauptstadt. Ihr äußeres Bild
hat sich seither gründlich verändert. Die alten Gebäude verschwinden und
neue imposante Bauten wachsen wie Pilze nach dem Regen aus dem Boden.
Das schnelle Wachstum der Stadt zerstört alte Erinnerungen und
Traditionen.
Möge dieses bescheidene Werk dazu beitragen in ihren alten
und jungen Bewohnern und allen ihren Freunden die Liebe zu dieser
historischen Stadt zu bewahren und zu bestärken.
Gebunden, 94 Seiten, 13 x
19 cm, 30 Zeichnungen,
erschienen im PT-Verlag
Preßburg
Preis: Euro 13,25
ISBN 80-88912-27-X
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Malerische Winkel und Höfe aus dem Alten Pressburg
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Karl Benyovszky
führt uns auch mit diesem Bändchen durch das Preßburg der Dreissiger Jahre.
Viele versteckte Schönheiten werden dem Beschauer vorgeführt und es bereitet
eine gewisse Wehmut, zu wissen, daß heute fast nichts mehr davon zu finden
ist. Lassen Sie sich etwas verzaubern.
Josef Hofer, dessen Photographien in diesem Buch von Karl Benyovszky erscheinen, war vor dem
Jahre 1945 im preßburger städtischen Museum tätig. In dieser Funktion
wechselte er den bekannten Photographen Karl Köper ab. Nach dem zweiten
Weltkrieg wurde auch Josef Hofer mit seiner Familie aus Preßburg
vertrieben. Er ließ sich in der Nähe von Stuttgart nieder, wo er ein
Photoatelier eröffnete. In 1967 starb er nur wenige Jahre nach dem Tod von
Karl Benyovszky.
Gebunden, 88 Seiten, 13 x
19 cm, 40 schwarzweiße Fotgrafien,
erschienen beim PT-Verlag
Pressburg
Preis: 13,25 Euro
ISBN 80-88912-27-X
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Pressburger Ghetto-Bilder
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Karl
Benyovszky wurde am 4. Juli 1886 in der Altstadt von Pressburg geboren.
Er besuchte ungarische Schulen in Pressburg, betrachtete aber Deutsch
immer als seine Muttersprache. Später war er bei der Pressburger Zeitung
und beim "Grenzboten" als Journalist tätig. Er befasste sich auch intensiv
mit der Geschichte der Stadt, des Theaters und des Musiklebens in
Pressburg. Nach der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei
lebte Benyovszky in Österreich, wo er am 6. Januar 1962 starb.
Über Josef
Grünsfeld jun. wissen wir ausser dem Namen und dass er mit Sicherheit
jüdischen Ursprungs war, nichts. Sein Name fehlt im Verzeichnis der
Pressburger Juden aus dem Jahre 1940. Wir können nur annehmen, dass er,
wie der Grossteil seiner Glaubensgenossen, in einem der
Konzentrationslager ums Leben kam.
Übriggeblieben sind nur die Pressburger Ghettobilder. Zuerst
verschwanden die Menschen und später, unter einer anderen totalitären
Macht, das Pressburger Ghetto mit seinem Genius loci selbst. Geblieben
sind nur nostalgische Erinnerungen an die Vergangenheit, wie sie sie
Benyovszky und Grünsfeld in ihrem Werk wiedergeben.
Gebunden, 180
Seiten, 13 x 19 cm,
über 100
Illustrationen und Fotografien,
erschienen beim PT-Verlag
Preßburg
Preis: 15,55 Euro
ISBN 80-88912-29-6 |
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